Bierrezept: Hound Dog

Leider läuft, vor allem am Anfang einer Hobbybraukarriere nicht alles rund und so sind Sud Nummer Zwei und Drei leider nichts geworden. Weiter geht es daher mit meinem Sud Nummer Vier, bei dem ich nichts dem Zufall überlassen wollte und kurzerhand mein erstes Klon-Bier angepeilt hab. Da ich großer Fan von BrewDog’s Elvis Juice bin, fiel mir die Wahl hier nicht sehr schwer.

Name: Hound Dog
Songname von: Elvis
Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen, Hefe, Grapefruitschalen, Orangenschalen
Malz: Pale Ale, Caraamber
Hopfen: Simcoe, Citra, Amarillo, Mistral
Hefe: Mangrove Jack – „New World Strong Ale“

Stammwürze: 15,2
Alkoholgehalt: 6,0%
IBU: 50

Das folgende Rezept ist auf 16 Liter ausgelegt:

Malze
Pale Ale: 4049 Kg (86,2%)
Pilsener: 0,648 Kg (13,8%)

Wasser
Hauptguss: 16,44 Liter
Nachguss: 9,19 Liter
Gesamt: 25,63 Liter

Maischplan
Einmaischen: 57 °C
1. Rast: Eiweißrast bei 57 °C für 10 Minuten
2. Rast: Maltoserast bei 63 °C für 30 Minuten
3. Rast: Verzuckerung bei 72 °C für 20 Minuten
Abmaischen: 78 °C

Kochen
Kochzeit: 90 Minuten
70 Minuten: 5,38 g Simcoe (11%)
70 Minuten: 5,38 g Citra (11%)
10 Minuten: 6,36 g Simcoe (13%)
10 Minuten: 6,36 g Amarillo (13%)
0 Minuten: 12,72 g Citra (26%)
0 Minuten: 12,72 g Mistral (26%)

Stopfen
2,5 g/l: Citra
2,5 g/l: Amarillo
2,5 g/l: Simcoe
1,5 g/l: Grapefruitschalen
1,5 g/l: Orangenschalen

Als sehr Spannend stellte sich das Stopfen heraus. In einem der zwei vorherigen Suden hatte ich bereits die erste Möglichkeit mein Bier nach der Hauptgärung zu stopfen, nur diesmal sollte nicht nur Hopfen rein. Die Orangen und Grapefruits hatte ich mir bei Alnature, also in Bio-Qualität, gekauft und mit dem Kartoffelschäler geschält. Wichtig ist dass so wenig wie möglich der Weißen Schale mitgenommen wird. Anschließend habe ich die Schalen kurz abgekocht um mir keine wilden Hefen einzufangen. Gemeinsam mit dem Stopfhopfen ging es dann für die Schalen für 5 Tage in den Gärbottich.
Geschmacklich hätte das Bier gern noch etwas mehr der Schalen vertragen, das ist allerdings Geschmackssache.
Ich persönlich war sonst sehr begeistert von meinem ersten Klon-Bier!

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