BrewDog – Hoppy Christmas

Über BrewDog muss man eigentlich nicht mehr viel erzählen. Gegründet im Jahr 2007 in einer Garage wurde bereits 2010 der erste eigene Pub in Aberdeen eröffnet. Wer uns schon länger verfolgt, weiß wie sehr wir BrewDog und ihre Biere mögen. Einige davon konnten wir euch bereits vorstellen bevor wir im April diesen Jahres zur #PUNKAGM2017 nach Aberdeen in Schottland gereist sind.

Passend zum 24. Dezember gibt es von BrewDog und von uns heute ein weihnachtliches IPA mit dem klangvollen Namen „Hoppy Christmas“. Dieses Bier ist nur eines von mittlerweile weit über 300 verschiedenen Bieren, die bereits durch den Braukessel gejagt wurden. Alle diese verschiedenen Sorten konnten wir leider noch nicht probieren, aber wir sind dran.
Nun also ein weihnachtliches IPA. Wie es schmecken könnte, können wir uns noch nicht ganz vorstellen, aber ein Blick auf die Zutatenliste verrät uns, dass hier ausschließlich mit Malz und Hopfen an den Aromen gefeilt wurde. Da BrewDog doch recht gern auch andere Zutaten mit in das Bier gibt (was wir komplett befürworten!), macht dies nun zumindest unsere Vorstellung des Geschmacks etwas klarer.
Im Glas zeigt sich uns dann ein bernsteinfarbenes, recht klares, lang gelagertes IPA mit einer doch sehr geringen Schaumkrone, die nach kurzer Zeit auch nur noch einen kleinen Schleier am Glasrand zurücklässt.

Geruch
Nun kommen wir dem Weihnachtlichen in diesem Bier schon etwas näher. Die erste Geruchsnote erinnert uns an eine Art Hefeteig, wie man ihn auch oft in vorweihnachtlichen Küchen erschnüffeln kann. Gepaart mit Noten aus Rosinen und Orangenschalen hat das Bier doch die erwarteten Weihnachts-Noten.

Geschmack
Festlich gehts auch im Geschmack weiter. Die Noten aus Rosine und Orangenschale stehen an vorderster Front der fruchtigen Noten, ohne sich im Gesamtbild in den Vordergrund zu drängen. Hinzu kommt eine leichte Malzsäure, so dass das Bier geschmacklich doch etwas ins Belgische abzudriften scheint. Generell ist hier der Malzkörper stärker im Vordergrund als die Hopfennoten, was man aber auch nicht anders ertwartet hätte bei einem Bier für die dunkle Jahreszeit.

Fazit
Der Geschmack ist in keinster Weise als komplex zu bezeichnen. Die vorhandenen Geschmacksnoten sind passend zum Namen Hoppy Christmas abgestimmt und machen Freude auf den Abend des 24. Dezember. Auch erwartet uns hier kein Fruchtkorb wie bei manch anderem IPA. Dennoch ein Bier, für das wir eine klare Empfehlung aussprechen können, da es mit all den wunderbar abgestimmten Geschmacksnoten so viel Lust auf Weihnachten macht wie kein anderes von uns getestetes Bier bisher.
In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

Hopfensorten Simcoe
Alkoholgehalt 7,2 %
Bittereinheiten 66 IBU
Aroma Rosine, Orangenschale

Unser Urteil

Fruchtigkeit rating_icon rating_icon rating_icon rating_icon
Malz rating_icon rating_icon rating_icon rating_icon rating_icon
Unser Gesamturteil rating_icon rating_icon rating_icon rating_icon

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