The Badisch Beer Blog

BrewDog #PUNKAGM2017

Vor zwei Wochen hatten wir das große Vergnügen, an der legendären Punk AGM 2017 der wohl bekanntesten Craftbier-Brauerei „BrewDog“ teilzunehmen. Ein Event, das jedes Jahr am Standort der Brauerei in Aberdeen in Schottland stattfindet und bei uns definitiv Eindruck hinterlassen hat. Aber fangen wir doch mal von vorne an.

Die BrewDog Punk AGM ist die jährliche Teilhaberversammlung aller BrewDog Shareholder, ähnlich wie eine Generalversammlung aller Aktionäre eines börsennotierten Unternehmens. Hier hört die Gemeinsamkeit aber auch schon auf, denn die Punk AGM (Annual General Mayhem) ist alles andere als ein spießiges Aufeinandertreffen von Menschen, die mit der Firma Geld verdienen möchten. Viele der Teilhaber, wie auch Timo, sehen das Ganze eher als größeren Fanclub. Und genau so könnte man die Punk AGM auch beschreiben. Dort treffen sich 7000 Menschen, um gutes Bier zu trinken, sich auszutauschen, neue Biere zu entdecken, Bands zu sehen und zu guter Letzt einfach eine gute Zeit zu haben.

An 12 Bars, die über das komplette Areal des AECC (Aberdeen Exhibition Convention Center)  verteilt waren, konnten diverse BrewDog-Biere probiert werden, aber auch eine große Auswahl an Bieren von insgesamt 7 Gastbrauereien. Diese Gastbrauereien waren in diesem Jahr unter anderem „Rhinegeist“, „Wild Beer“, „Buxton Brewery“, „Stone Berlin“, „Fierce Beer“, „Wicked Weed“ und „Cycle Brewing“. Bevor es allerdings an die gigantischen Auswahl von über 70 Bieren geht, heißt es erstmal ein wenig die Ohren spitzen. Die beiden Geschäftsführer den britischen Unternehmens tragen nämlich – wie es sich für eine Generalverammlung gehört – zunächst die Zahlen und Fakten des letzten Geschäftsjahres vor. Aber auch hier gab es einen riesen Unterschied zur klassischen Variante einer solchen Veranstaltung. Das Ganze wurde nämlich mit einer großen Portion Witz, Lockerheit und moderner Präsentationsgestaltung vorgetragen.

Hier nun eine kleine Auswahl von uns getrunkenen Bieren:
– BrewDog: Small Batch Pale Ale
– BrewDog: Hop Fiction
– BrewDog: Vermont IPA
– BrewDog: Elvis Juice
– BrewDog: Original Punk IPA (ursprüngliches Rezept)
– BrewDog: Blitz
– BrewDog: Paradox Rye
– Buxton Brewery: Original Ice Cream Pale
– Buxton Brewery: Myrcia
– Rhinegeist: Truth
– Rhinegeist: Knowledge
– Wild Beer: Breakfast of Champignons

Zusätzlich konnten wir den BrewDog eigenen Gin „Lone Wolf“ sowie den eigenen Whiskey namens „Uncle Duke’s“ testen. Den Lone Wolf Gin können wir übrigens jedem Gin-Fan empfehlen – selbst Benny, der für gewöhnlich alles andere als ein Gin-Fan ist, kann sich dieser Empfehlung anschliessen!

Neben 7 Bands, waren wohl die Tastings der Gastbrauereien mit eines der Highlights. Wir konnten zwei Tastings besuchen: eines von Rhinegeist aus den USA und eines von Wild Beer aus England. Aber das Ganze lief nicht so ab, wie es sich die meisten vorstellen. Sitzen da viele Menschen in einem Raum und diskutieren über Bier? Nicht ganz, denn zu aller erst lernt man die Brauerei besser kennen in Form eines kleinen Vortrags. So gaben uns die Gründer bzw. Mitarbeitern der Brauereien erstmal einen tieferen Einblick in die Brauerei und deren Portfolio. Bier gab es natürlich auch, nur wurde nicht darüber diskutiert, es wurde eher erklärt wie dieses Bier entstanden ist. Ein Pale Ale und ein IPA gab es daher von Rhinegeist zu testen und Wild Beer haben dem Publikum zwei Sauerbiere mitgebracht, unteranderem eins mit Champignons und eins mit Seealge gebraut.

Im Laufe des Tages wurde uns immer mehr klar, dass die ganze Veranstaltung mehr einem Festival gleicht, bei dem das Bier im Vordergrund steht. So ergab es sich, dass wir uns am Ende des Tages nur noch mit einem Vermont IPA den Klängen von Twin Atlantic und The Stranglers widmeten und anschließend nach 12 Stunden glücklich und zufrieden ins Bett zu fielen.

Auf nächstes Jahr #PUNKAGM

P.S. Ende des Jahre soll es eine weitere Möglichkeit geben, in BrewDog zu investieren um ebenfalls an der AGM teilnehmen zu können. Wir empfehlen: Investieren! Es lohnt sich.

Hoptimizer Hoptimizer • 23. April 2017


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