The Badisch Beer Blog

Brewski – Mango Hallon Feber

Vor ein paar Wochen sind wir auf Brewski gestoßen, eine kleine Brauerei aus Schweden. Mal davon abgesehen, dass die Aufmachung der Biere allein schon spannend wirkt, hat uns besonders neugierig gemacht, dass hier Früchte in den Gärprozess mit einbezogen werden. In unserem Beitrag Früchte im Bier – Muss das?“ haben wir das Thema mit den Früchten im Bier etwas näher ausgeleuchtet.
Brewski ist eigentlich Marcus aus Schweden, der gerade seinen Traum lebt. Sein oberstes Gebot ist es, neues auszuprobieren und nur weil es noch keiner versucht hat, heißt es noch lange nicht, dass es auch nicht machbar ist.

Nicht nur, dass die kleinen Fläschchen schon toll aussehen, auch hat die generelle Aufmachung etwas spannendes. Gezeichnete Früchte auf dem Etikett, die dem Ganzen etwas verspieltes geben, so wie das Bier auch zu sein scheint. Zusammen mit dem Fakt, dass hier Früchte mit im Bier sind, konnten wir nicht wiederstehen und mussten zuschlagen. Vor uns steht also ein Mango-Himbeer-Pale Ale – eine wahrliche Premiere. Also warum warten, ab ins Glas damit.
Im Glas finden wir dann ein sehr trübes Bier wieder, was ein Stück weit von den Früchten kommen kann. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man allein wegen des Aussehens auf ein New England IPA tippen. Gekrönt wird das Fruchtbier letztlich von einer dezenten und feinporigen Schaumkrone.

Geruch
Okay, wie riecht so ein Bier mit Früchten denn nun? Da es sich hier um ein Mango-Himbeer-Pale Ale handelt, ist die Antwort eigentlich schon zu erahnen. Die Mango sticht sehr stark raus und überstimmt fast alle anderen Geruchsnoten. Es bleibt daher eine sehr angenehme, nicht zu aufdringliche, fruchtige Geruchsnote zurück. Das macht Lust auf mehr!

Geschmack
Nachdem der Geruch schon so intensiv war, können wir es natürlich kaum abwarten, das „Mango Hallon Feber“ zu probieren. Und wir werden wahrlich nicht enttäuscht. Die Mango setzt sich direkt in den Vordergrund und ist somit die stärkste Note in diesem Bier. Interessanterweise schmeckt es dennoch nicht wie erwartet nach Fruchtsaft. Hätten wir dieses Pale Ale blind verkostet, wären wir niemals auf die Idee gekommen, dass hier Früchte mit im Bier sind. Angenehm fügen sich die Fruchtnoten der Früchte in das Gesamtwerk ein und sind nicht aufdringlich, wie einige vielleicht denken könnten. Die Fruchtnote könnte genau so gut auch von einem Hopfen kommen, der in hohen Mengen im Bier vorhanden ist. Aber nun ist doch auf dem Etikett noch die Rede von Himbeere. Wenn man weiß, dass Himbeere im Bier ist, kann man Sie auch schon erahnen. Allerdings fällt uns auf, dass sowohl Mango und Himbeere hier einiges an Aroma-Komponenten teilen und somit fast zu einer Hybrid-Frucht vereinen. „Ist das jetzt Mango oder Himbeere? Schmeckt fast gleich! Total abgefahren.“ Desweiteren sollte der Malzkörper nicht vernachlässigt werden. Dieser bietet dem ganzen Fruchtspiel eine solide Grundlage in Form von einer dezenten Süße.

Fazit
Fruchtig, fruchtig, fruchtig. Das „Mango Hallon Feber“ macht seinem Namen alle Ehre. Eine Fruchtbombe, die gar nicht als „Bier mit Früchten“ erkannt werden würde, wenn es nicht auf dem Etikett stünde. Ein Bier für die wärmeren Tage und für alle, die gerne fruchtige Biere mögen und/oder auch mal ein Bier mit Früchten probieren möchte.

Hopfensorten N/A
Alkoholgehalt 5,5 %
Bittereinheiten N/A
Aroma Mango

Unser Urteil

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Malz rating_icon rating_icon rating_icon rating_icon rating_icon
Unser Gesamturteil rating_icon rating_icon

Hoptimizer Hoptimizer • 5. Juni 2017


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