The Badisch Beer Blog

Maisel & Friends – Juicy IPA

Die Brauerei „Maisel & Friends“ sind für uns schon lange keine Unbekannten mehr. Bereits letztes Jahr konnten wir euch das Pale Ale vorstellen. Dieses Jahr bekam das Pale Ale Zuwachs vom Hopfenbock sowie vom Hopfenreiter in der 2017er Version und vom Black IPA. Seit 2012 wird unter dem Namen „Maisel & Friends“ das Craftbier-Segment der 1887 gegründeten Bayreuther „Brauerei Gebr. Maisel“ zusammengefasst.

Die Bayreuther von „Maisel & Friends“ überraschen uns immer wieder aufs neue. Erst zuletzt mit dem Teleporter und nun mit einem neuen IPA, dem „Juicy IPA“. Kurz nach der Veröffentlichung kam der DHL-Bote mit einem kleinen Päckchen an, aus welchem uns das Bier mit dem quietschbunten Etikett anlächelte. Vielen Dank an Eva von Maisel & Friends für das Bier!
In etwa können wir uns vorstellen, was uns bei einem „Juicy IPA“ erwarten würde und so können wir es auch nicht abwarten, das Bier direkt nach dem Erhalten zu probieren. Und zumindest optisch enttäuschen der Name und das dazu passende Etikett nicht. Das Bier ist unglaublich trüb, fast als wäre es ein New England IPA und strohgelb. Aber die Worte „New England IPA“ tauchen im Kontext mit dem „Juicy IPA“ nirgends auf und wir werden auch noch herausfinden wieso.

Geruch
Geruchlich gleicht das „Juicy IPA“ einem Fruchtkorb, so vollgestopft mit fruchtigen Aromen wie dieses Bier ist. Mango, Maracuja, Orange, Pfirsich und weitere tropische Früchte – all diese Geruchsnoten bietet das Bier. Quasi die volle Breitseite. Wow!

Geschmack
Was im Geruch begann, wird im Geschmack weitergeführt. Allen voran ein Mix aus tropischen Früchten wie Pfirsich, Mango, Maracuja, gefolgt von leichten Orangen und Grapefruit-Noten, die den Fruchtkorb wunderbar abrunden. Nun kommt der Punkt, warum dieses Bier nicht als „New England IPA“ bezeichnet wird, sondern nur als IPA. „New England IPAs“ neigen dazu, kaum bitter zu sein. Das „Juicy IPA“ hingegen hat eine moderate, aber zu hohe Bittere, um sich als „New England IPA“ bezeichnen zu können. Aber nichtsdestotrotz passt diese Bittere im Hintergrund wunderbar in das Gesamtkunstwerk dieses sehr runden IPAs. Auch die IPA typischen 7,2% Alkoholgehalt fallen geschmacklich nicht sonderlich auf, ganz im Gegenteil, das Bier ist wunderbar leicht.

Fazit
Generell gibt es in letzter Zeit immer weniger neue IPAs, die uns überzeugen und aus der Masse herausstechen. Das „Juicy IPA“ ist allerdings ein kleiner Lichtblick und hat sich damit zu einem der besten Biere, die wir in letzter Zeit testen durften, präsentiert. Ein Fruchtkorb aus so unglaublich vielen Fruchtnoten, gepaart mit einer moderaten Bittere macht dieses Bier zu einem, von dem man direkt noch eine zweite, dritte oder fünfte Flasche öffnen möchte. Wir sprechen somit eine klare Empfehlung für das „Juicy IPA“ aus, aber Achtung: Das Bier ist leider limitiert! Das Einzige, was wir uns demnach wünschen würden ist, dass das Bier dauerhaft erhältlich ist.

Hopfensorten Herkules, unter anderem Chinook, Citra, Amarillo, Simcoe, Mosaic, Mandarina Bavaria
Alkoholgehalt 7,2 %
Bittereinheiten 50 IBU
Aroma Tropische Früchte, Mango, Maracuja, Pfirsich, Orange

Unser Urteil

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Malz rating_icon rating_icon rating_icon rating_icon rating_icon
Unser Gesamturteil rating_icon rating_icon rating_icon rating_icon

Hoptimizer Hoptimizer • 10. Dezember 2017


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