The Badisch Beer Blog

Stone Brewing Berlin – Ripper

Stone Brewing ist eine der ältesten Brauereien, über die wir bisher schreiben durften. Gegründet 1996 in Kalifornien gehört Stone Brewing mittlerweile zu den zehn größten Hausbrauereien der USA. Nachdem auch in Deutschland langsam aber sicher das „Craft Beer“ angekommen ist, verkündete Greg Koch, im Jahr 2014 eine „Zweigstelle“ mit eigener Brauerei für den europäischen Markt in Berlin zu eröffnen. Bereits 2016 war es dann auch schon so weit und es wurde große Eröffnung gefeiert. Anfang des Jahres konnten wir uns selbst ein Bild machen und waren restlos überwältigt von den Dimensionen dieser Brauerei mit angeschlossener Gastronomie.

Vor ein paar Wochen kam bei uns ein kleines Päckchen mit der Bierpost an. Inhalt war das neue „Ripper“, ein San Diego Style Pale Ale, welches bereits 2016 in den USA das Licht der Welt erblickte und in Deutschland am 31. Oktober 2017 Premiere feierte. Leider konnten wir nicht selbst vor Ort sein, umso froher waren wir das Bier zugeschickt zu bekommen. Vielen Dank an Colin von Stone Berlin an dieser Stelle.
Während nun also das nächste eigene Bier im Braukessel kocht ist genug Zeit sich dem „Ripper“ zu widmen. Um mal etwas vorweg zu sagen, es untermalt diesen Brautag perfekt!
In klassischer Stone Berlin Manier kommt das „Ripper“ in der Dose, da in Berlin alle Biere nur in Dosen abgefüllt werden. Aber wer unseren Blog schon etwas länger verfolgt, wird gemerkt haben, dass wir große Dosen-Fans sind. So, also nicht lange warten, ab damit ins Glas. Dort zeigt sich uns ein goldgelbes, relativ klares Bier mit einer stabilen feinporigen Schaumkrone, die in der Kombination direkt zum ersten Schluck verleitet.

Geruch
Aber vorerst muss die Nase noch an das Bierglas und diese erreicht direkt bei der ersten Geruchsprobe ein Mix aus Tropischen Früchten, leichte Orangennote mit etwas Ananas und Pfirsich am Rand. Eine leichte süßlich-honigartige Malznote ist ebenfalls noch zu erschnuppern.

Geschmack
Geschmacklich bietet das „Ripper“ verschiedene Facetten. Zum einen ist es angenehm fruchtig mit den selben Fruchtnoten, die sich auch schon im Geruch wiederspiegelten. Mit dabei sind Orangennoten, Ananas- und Pfirsichnoten, nur die tropischen Früchte treten hier fast gänzlich in den Hintergrund. Zum anderen, neben den fruchtigen Geschmacksnoten, kommt eine Bittere mit, die sich nicht erst im Abgang zeigt, sich aber auch nicht komplett in den Vordergrund drängt. Es ist eben ein „San Diego Style Pale Ale“, also praktisch ein „West Coast Pale Ale“, daher wundert die hohe Bittere an dieser Stelle auch absolut nicht. Diese Bittere bleibt bis zum Abgang auf der Bildfläche und paart sich noch mit einer angenehmen malzig-süßlichen Honig-/Karamellnote, die sich aber dezent im Hintergrund hält.

Fazit
Ein äußerst solides Pale Ale hat Stone Brewing hier abgeliefert. Das „Ripper“ erfindet das Rad jetzt nicht neu, braucht es aber auch nicht. Es ist ein gutes Bier, das sich definitiv nicht hinter anderen verstecken muss. Unserer Meinung nach ein Bier zum gemütlich auf dem Sofa Trinken, abends in der Bar, zum Essen oder nebenher beim Brauen. Ein solides Pale Ale für alle Lebenslagen quasi.

Hopfensorten Magnum, Hallertauer Blanc, Cascade, Hüll Melon, Mandarina Bavaria, Galaxy
Alkoholgehalt 5,7 %
Bittereinheiten 40 IBU
Aroma Orange, Pfirsich, leicht Ananas
Wo erhältlich? Unter anderem im Bier., Karlsruhe

Unser Urteil

Fruchtigkeit rating_icon rating_icon rating_icon rating_icon
Malz rating_icon rating_icon rating_icon rating_icon rating_icon
Unser Gesamturteil rating_icon rating_icon rating_icon rating_icon

Hoptimizer Hoptimizer • 3. Dezember 2017


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