Stone & Hanscraft – Quince-Essential

Stone Brewing ist eine der ältesten Brauereien, über die ich bisher schreiben durfte. Gegründet 1996 in Kalifornien gehört Stone Brewing mittlerweile zu den zehn größten Hausbrauereien der USA. Im Jahr 2016 wurde eine „Zweigstelle“ mit eigener Brauerei für den euaropäischen Markt in Berlin eröffnet.
Der zweite im Bunde dieses Bieres ist Hanscraft & Co aus Franken, die bereits seit 2012 den deutschen Craft-Beer-Markt um tolle und spannende Bierkreationen bereichern. So sind zum Beispiel der „Backbone Splitter“ (IPA) oder das „Bayrisch Nizza“ (Wheat Pale Ale) nicht mehr aus dem gut sortierten Getränkehandel weg zu denken.

Mit der Bierserie „UNIQCAN“ möchte Stone Brewing Berlin seit dem 1. Juli 2018 jeden Monat ein limitiertes Small Batch Bier auf den Markt bringen. Wie in jeder Brauerei sind die Ideen im überfluss vorhanden, leider scheitert das meist an der Umsetzung. Was BrewDog bereits im April mit dem Bierabo „Fanzine“ umgesetzt hat, möchte Stone Brewing Berlin nun mit einem monatlichen, freiverkäuflichen, Bier tun.
Der zweite Streich ist gleich ein Collaboration-Sud mit einer der spannendsten Brauereien Frankens „Hanscraft & Co.“, welcher sich vor einigen Tagen per Bierpost aus Berlin auf den Weg nach Karlsruhe machte. Gebraut wurde ein an New England IPAs angelehntes Ale mit einer Frucht, die so wahrscheinlich keiner in einem Bier erwartet hat: Der Quitte.

Was schon aus #1 bekannt war und konsequent vortgeführt wird ist das grandiose Design der Dose. Und auch in diesem Fall setzt sich das im Glas mit einem, wie der Titel schon verrät, sehr trüben (hazy) Bier fort. Hier wartet also ein Goldgelbes Ale, dessen Schaumkrone leider recht schnell schwindet, darauf probiert zu werden.

Geruch und Geschmack
Im Geruch startet das „Quince-Essential“ schon stark und lässt Aromen von tropischen Früchten, Citrusfrüchten, Birne und der verwendeten Quitte vom Stapel. Und exakt diese, nicht übertriebene oder penetrante, Fruchtbombe begegnet mir direkt im Anschluss auch wieder im Geschmack. Im Vordergrund findet sich ein Mix aus tropischen Früchten und Citrusfrüchten, gefolgt von der Quitte die sehr gut weiss, wie sie sich in das Gesamtbild einfügen kann. Im Abgang ist noch eine angeneheme Bittere zu erschmecken, die dem Bier einen runden Abschluss gibt.

Fazit
Und erneut ein Bier mit Früchten und auch diesmal stimmt wieder die These aus dem #Biergebabbel Bericht zum Thema „Früchte im Bier“. Die verwendete Quitte passt super in das gebraute Bier hält sich aber eher im Hintergrund, und springt einem nicht direkt an den Gaumen. Ein tolles Bier dass nicht mit übermäßigen Fruchtaromen übertreibt. Dieses Bier steht der #1, dem „Tangerine Express IPA, im nichts nach, wobei mein Favorit der zwei doch die Ausgabe 1 bleiben wird.

Hopfensorten Centennial, Hallertauer Blanc, Amarillo, Yellow Sub
Alkoholgehalt 6,3 %
Bittereinheiten 45 IBU
Aroma tropische Früchte, Quitte, Citrusaromen

Mein Urteil

Fruchtigkeit rating_iconrating_iconrating_iconrating_icon
Malz rating_iconrating_iconrating_iconrating_iconrating_icon
Mein Gesamturteil rating_iconrating_iconrating_iconrating_icon

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