The Annual Icelandic Beer Festival 2018

Einmal im Jahr begeben sich knapp 50 Brauereien nach Norden, um ihre Biere auf dem „Icelandic Beer Festival“ auszuschenken und zu präsentieren.
Dieses Jahr war es endlich an der Zeit, dass auch die Hoptimizer in Form von Timo dem nördlichsten Bierfestival der Welt einen Besuch abstatten.
Mit einem bunt gemischten Brauerei-Line-Up wartet das „Icelandic Beer Festival“ Jahr für Jahr auf und begeistert somit nicht nur Einheimische. So trafen wir auf Festbesucher aus Großbritannien, Schweden, Norwegen und natürlich den USA.

Das Konzept ist so einfach wie genial:
Als Besucher bezahlt man ein 3-Tages-Ticket (als Early Bird umgerechnet ca. 80 Euro, bzw. 120 Euro regulär), hat somit 3 Tage Zutritt zum Festival und kann sich durch all die wunderbaren Biere probieren, ohne für jede Kostprobe (0,15 Liter) extra bezahlen zu müssen. Einziger Haken: die Tasting-Sessions, bei welchen die Biere ausgeschenkt werden, dauern jeden Tag nur 3-4 Stunden. Um exakt 20 Uhr ist Schluss.

Und das Brauerei-Line-Up kann sich wirklich sehen lassen. Mit den isländische Brauerien wie Borg Brugghus, die isländischen Newcomer von Mono Brewing oder den alten Hasen von Viking. Aber auch die internationelen Brauereien lassen sich nicht lang bitten, so finden sich auf der Teilnehmer-Liste auch Mikkeller oder Warpigs aus Dänemark, 18th Street Brewery aus Indiana, Beavertown aus London, Black Project aus Denver, Brewski aus Schweden, Cloudwater aus Manchester, Lamplighter Brewing aus Massachusetts, Other Half Brewing aus New York, Voodoo Brewing aus Pennsylvania, The Veil Brewing aus Virginia oder Surly Brewing aus Minnesota, um nur ein paar zu nennen. Die Liste könnte noch sehr lange weiter geführt werden.

Da bekommt man also am Eingang ein Glas in die Hand gedrückt, welches einen den ganzen Abend über begleiten wird, und wird in das Schlaraffenland gelassen.
An knapp 100 verschiedenen Zapfhähnen dieser 50 verschiedenen Brauereien gibt es einfach wahnsinnig viele Biere aller Biersorten, von IPA bis Barrel Aged Stout oder Wild Sour Bieren.
So geht man also zur ersten Brauerei seiner Wahl und bekommt nicht nur ein Bier gezapft, sondern auch noch ein Plausch mit dem Brauer dazu.

Die 3 Stunden am Freitag vergingen also wie im Fluge und umso größer war die Überraschung als Samstags um 16 Uhr an allen 100 Zapfhähnen die Biere getauscht wurden. Also quasi 200 Biere an zwei Tagen. Und das ist beim besten Willen wahrlich nicht schaffbar. Aber zumindest der Versuch, von jeder Brauerei ein Bier zu testen.
Und nach genau 41 getesteten Bieren ergab sich dann folgende Top 5:

1. Mikkeller – Spontanpentadrupleblueberry (Blueberry Lambic – 12%)
2. Brewing Költur – Bourbon Barrel Aged Imperial Rye Stout
3. Warpigs – Opposite Optimist (New England IPA – 7,4%)
4. Other Half – Oh Dream (Oat Cream IPA with Lactose – 6,2%)
5. The Black Project – Cygnus (3 year old Cherry Sour)

Und eine Sache dürft ihr mir glauben: die Entscheidung war wirklich nicht einfach!

2 Tage, 7 Stunden, 41 Biere, wahnsinnig viele tolle Menschen, Merch von Beavertown geschenkt bekommen (vielen vielen Dank!), tolle Gespräche mit Brauern geführt und viele Impulse mitgenommen.

Wow, das war der Wahnsinn!
Vielen Dank, Annual Icelandic Beer Festival, ich komme wieder,
Timo

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.