The Badisch Beer Blog

Zu Besuch im Brauhaus Lemke

Natürlich durfte in Berlin ein Besuch im wunderschönen Brauhaus Lemke nicht fehlen.
Bereits 1998 im U-Bahn-Bogen am Hackeschen Markt gegründet, ist das Brauhaus Lemke mitlerweile die in Craft-Beer Kreisen wohl bekannteste Brauerei Berlins. Über die Jahre hinweg wuchs die Brauerei Lemke immer weiter und eröffnete immer mehr Standorte in Berlin, was natürlich auch nach sich zog, dass eine größere Menge Bier benötigt wurde. So wurden die neuen Brauhäuser immer größer und im Jahr 2011 ging es dann sogar so weit, dass die ersten Biere in Flaschen abgefüllt wurden. Mitlerweile sorgt die Brauerei Lemke mit ihrer eigenen Hefedatenbank für eine gleichbleibende Qualität des Bieres und mit den 200 Versuchssuden im Jahr, kommt da wohl noch einiges auf uns zu.

Natürlich lassen wir es uns nicht entgehen, das aktuelle Sortiment vom Hahn direkt zu testen:

Bohemian Pilsener
Die Pilsener Antwort von Lemke. Ein, natürlich, unfiltriertes Pilsener in goldgelber Farbe mit unglaublich stabilem Schaum. Wie ein Pilsener eben sein muss ist auch dieses sehr herb mit einer wunderschön ausgewogener Hopfennote, wobei hier mehr Bitterhopfen als Aromahopfen zur verwendung kam. Unter anderem dadurch dass das Bier nicht filtriert wurde hat es einfach mehr Geschmack in sich als andere Biere die ein Pils sein möchten. Ein wunderbar rundes Bier, das auf jeden Fall eine Trinkempfehlung von uns bekommt.
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030 Pale Ale
Das Pale Ale mit dem Namen „030“ konnten wir schon im Vorhinein des öfteren aus der Flasche probieren, nun also das erste mal vom Fass. Ein sehr schönes leicht ins dunkle reichende, unfiltrierte, Bernsteinfarbene Bier mit hang zu Citrusfrüchten. Diese finden sich im Geruch sowie im Geschmack wieder mit einem Mix aus Grapefruit und einer leichten Lemone. Die brotigen Malznoten kommen am Rand etwas durch und vermischen sich mit einer leichten Bittere im Abgang. Definitiv ein Bier für länger.
Mein Urteil: rating_icon rating_icon rating_icon rating_icon rating_icon

Original
Das dritte und dunkelste im Bunde ist das Lemke Original, ein Bier dass seit 1999 gebraut und nicht mehr verändert wurde. Im Stiel eines Wiener Lagers gebraut, kommt das Original mit vielen Röstaromen daher die sich in Karamell und Bitterschokolade niederschlagen. Auf der Zunge fühlt es sich etwas trocken an, wird dann aber durch die Malzigen noten direkt wieder aufgefrischt und durch eine leicht brotige Note abgerundet. Wunderbar aufeinander abgestimmt und abgerundetes Bier von dem wir auf jeden Fall nicht genug bekommen können und daher jedem Empfehlen sich eine Kostprobe zuzulegen.
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Weizen
Weiter geht es mit dem Weizen dass etwas dunkler zu sein scheint, als seine Artgenossen, was aber auf keinen Fall schlecht zu werten ist. Mit den typischen Weizennoten aus Banane und leichte Vanille begrüßt das Bier die Nase. Im Mund präsentiert es sich anschließend mit etwas weniger Banane und mehr Weisbrotartigen Weizenmalzaromen sowie einem Hauch Vanille. Unserem Gefühl nach ist dieses Weizen ein wenig Herber als andere und hebt sich somit gekonnt von seinen Artgenossen ab. Lecker!
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Hopfenweisse
Eine Hopfenweisse ist nicht so stark verbreitet, wie zum Beispiel ein IPA, daher ist dieses Bier wohl genau das in der Runde, auf welches wir am meisten gespannt sind. Eine Hopfenweisse ist in der Regel ein Weizenbock oder ein Weizenbock-IPA, sprich ein Weizen mit etwas mehr Aromahopfen als gewöhnlich. Die Version aus dem Hause Lemke hat etwas von Citrusfrüchte, eine leichte Note von Banane oder Apfel und einem Hauch Honig. Im Abgang präsentieren sich anschließend die Hopfennoten nochmal so richtig, nur diesmal in ihrer Bitteren Variante die sich leicht mit dem Alkoholgeschmack von 7% paaren. Ein leckeres Bier für alle Weizen und IPA Fans.
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India Pale Ale
Zu guter letzt findet sich im Lemke Sextett findet sich das Hauseigene India Pale Ale welches das klarste Bier der Runde darstellt. Eine dunkle Bernsteinfarbe visualisiert diesen Obstkorb aus Mango, Grapefruit und exotische Früchten wie Passionsfrucht. Trotz der 60 IBU (Bittereinheiten) ist das Bier kaum bitter und ist dadruch sehr angenehm zu trinken. Leichte Karamellnoten mischen sich aus dem Malz in den Geschmack und runden damit dieses durchwegs gut aufeinander abgestimmte Bier ab.
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Hoptimizer Hoptimizer • 10. März 2017


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